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geschrieben von Mareike Kreitz

(dazu ist die Erstellung einer power point Datei nötig; außerdem Beamer und laptop)
Aufführung: 24.12.01; Martin -Luther Kirche in 91056 Erlangen
Rückmeldung: begeistertes Publikum; bestes Spiel seit langem
Rollen: (16 )
2 Kinder, 2 Engel, Engelschar, Maria, Joseph, Bote, 2 Wirt, Verkündigungsengel, 3 Hirten, 3 Weise, Herodes, Schriftgelehrter,

1. Szene:

Kinder entdecken Gottes Botschaft
Kinder warten vor der Tür zum Wohnzimmer. Laufen hin und her.

Kind 1:
Mensch, das dauert. Wann können wir denn endlich rein?

Kind 2:
Komm, lass uns zum Computer schauen und e-mails abrufen. Vielleicht sind eine paar Weihnachtsgrüße dabei.

Kinder gehen zum Computer, machen Explorer auf, e-mails erscheinen/ "sie haben 4 neue Nachrichten"

Kind 1:
Schau, 4 neue Nachrichten.

Kind 2:
Aber nur Müll. Das ist alles nur Werbung. Das kann gleich in den Mülleimer.

Kind 1:
Ja, weg damit (Kind schiebt Nachricht in den Mülleimer; eine Nachricht lässt sich nicht löschen). Aber was ist das? Schau dir den Titel an: Gottes Botschaft?

Kind 2:
Die lässt sich nicht löschen, komisch. Mach die mal auf

Kind 1 klickt Nachricht an. Nachricht öffnet sich.

Kind 2 (liest):
Jesus ist geboren. Schauen Sie unter www.jesus-geburt.de. Dort sehen Sie die ganze Geschichte!

Kind 1:
Los. Das sehen wir uns an.

Doppelklick auf www.jesus-geburt.de. Homepage erscheint.

Lied: eine freudige Nachricht bereitet sich aus....

Szene 2:

Engel verkündigt Maria die Geburt Jesu.

Engel 1 und Maria stehen auf der Bühne;

Engel 1:
Sei gegrüßt du Begnadete, der Herr ist mit dir.

Maria überrascht, verwirrt, ängstlich

Engel:
Fürchte dich nicht Maria, denn Gott meint es gut mit dir. Siehe du wirst schwanger werden und bald einen Sohn bekommen. Dem sollst du den Namen Jesus geben! Gott der Herr wird ihn zu einem König machen, der bis in alle Ewigkeit herrscht.

Maria:
Wie soll das geschehen?

Engel:
Der heilige Geist wird über dich kommen und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten. Deshalb wird auch das Kind heilig und Sohn Gottes genannt werden.

Maria:
Wenn Gott es so will, dann soll es so geschehen.

Lied:

Szene 3:

Bote verkündet die Volkszählung

Kind 1:
Mensch, ich weiß, das war der Anfang der ganzen Geschichte. Gott hatte von Anfang an etwas vor mit Jesus. Darum sollte auch Maria das Kind bekommen.

Kind 2:
Josef und Maria waren nur einfache Menschen, die es nicht leicht hatten. Und nun kam noch eine Reise dazu.

Kind 1:
Schau mal, wie's weiter geht.

Schild: 20.12.00

Bote(kündigt sich mit Trompete an):
Hiermit verkündige ich den Erlass des Kaisers Augustus (Rolle auf): Alle Bewohner dieses Landes ziehen in die Heimatstadt ihrer Vorfahren und lassen sich dort zählen. Mit der Volkszählung soll erfasst werden, wie viel Steuern erhoben werden müssen. Macht euch sofort auf den Weg. (ab)

Josef:
Maria, hast du das gehört? Jetzt wo du schwanger bist, sollen wir uns auf die lange und beschwerliche Reise von Nazareth nach Bethlehem machen? Denn dort sind meine Eltern geboren.

Maria:
Das Kind soll zwar bald geboren werden, aber einem Befehl des Kaisers können wir uns nicht widersetzen. Ich werde unsere Sachen zusammenpacken, auch für das Kind nehme ich ein paar Windeln mit.

Josef:
Und vergiss die warmen Decken nicht, nachts wird es schon sehr kalt. Ich gehe mal den Esel aus dem Stall holen, und sage den Nachbarn, sie sollen in Haus und Hof nach dem Rechten sehen.

Maria packt alles in einen großen Sack: Windeln, Decken, Geschirr und ein bisschen Kleidung; Josef tut so, als ob er mit dem Nachbarn redet.

Maria:
Also dann, machen wir uns auf den Weg.

Lied:

Szene 4:

Herbergssuche

Kind 2:
Josef und Maria waren einige Tage unterwegs.

Kind 1:
Aber als sie in Bethlehem ankamen, waren sie dort nicht die Einzigen. Viele waren in der Stadt Davids eingetroffen.

Schild 24.12.00

Maria:
Ach Josef, sind wir bald da? Ich kann schon nicht mehr laufen und bin schon ganz erschöpft.

Josef:
Schau Maria, jetzt sind wir da. Dort ist eine Herberge. Hoffentlich finden wir noch einen Platz. Aber du siehst ja, wie viel Menschen unterwegs sind, sie alle folgen dem Befehl des Kaisers.

Maria:
Ach wäre das schön, heute Abend in einem weichen und warmen Bett zu liegen.

Josef:
Lass uns klopfen.

Der Wirt öffnet die Tür.

Wirt 1(Zum Kaiser):
Oh nein, nicht noch mehr Gäste. Meine Herberge ist bis auf das letzte Bett belegt. Der Erlass des Kaisers hat viele Leute hier her geführt. Alle Herbergen im Ort sind voll. Ihr kommt zu spät.

Josef:
Wir kommen von weit her aus Nazareth und da meine Frau ein Kind erwartet konnten wir nicht schneller reisen.

Maria:
Bitte, hast du nicht noch einen Platz für uns, an dem wir heute Nacht schlafen können. Ich kann nicht mehr weiter.

Wirt 1:
Nein, voll, belegt, da geht gar nichts!

J & M gehen weiter, klopfen beim nächsten

Wirt 2:
Guten Abend.

Maria:
Bitte, haben Sie noch ein Platz für uns heute nacht?

Josef:
Sie sehen doch, bitte!

Wirt 2(Zum Ochsen):
In meinem Haus auf gar keinem Fall. Das Einzige, was ich zu bieten hätte, wäre die alte Scheune dort drüben. Dort ist sauberes Stroh, und die Tiere werden euch wohl nicht stören.

Maria und Josef bedanken sich.

Szene 5: Hirten

Kind 1:
Und in dieser Nacht kam Jesus in einem Stall zur Welt.

Kind 2:
Mittlerweile wussten auch die Hirten schon davon, oder?

Kind 1:
Ja der Engel erschien und verkündigte seine Nachricht von der Geburt des neuen Königs.

Hirten, Engel auf dem Felde.

Engel 2:
Fürchtet Euch nicht! Siehe ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird. Denn Euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids.
Und das habt zum Zeichen: ihr werdet das Kindlein finden, in Windeln gewickelt in einer Krippe liegend.

Engelheer: (oder Lied)
Groß ist von jetzt an Gottes Herrlichkeit im Himmel; denn sein Frieden ist herabgekommen auf die Erde zu den Menschen, die er erwählt hat und liebt! Ehre sei Gott in der Höhe und Frieden auf Erden.

Hirte 1:
Das ist ja unglaublich! Der Heiland und Erlöser soll ausgerechnet heute geboren sein; in einem Stall in einer so kalten Nacht?

Hirte 2:
In Bethlehem? Unserer kleinen Stadt? Und wir sollen die ersten sein die davon erfahren?

Hirte 3:
Schnell, wir wollen auch die ersten sein die ihn und seine Eltern begrüßen.

Hirte 1:
Meint ihr wirklich wir können da so hingehen, wir sind doch nur einfache Hirten und kommen direkt von der Arbeit.

Hirte 2:
Du hast es doch gehört, der Engel hat Gottes Botschaft zuerst zu uns gebracht.

Hirte 3:
Wenn wir zu ihm gehen müssen wir aber Geschenke mit nehmen. Ich habe noch ein schönes weiches Fell, das werde ich ihm schenken.

Hirte 1:
Na dann können wir ja jetzt los!

Lied: Kommet ihr Hirten

Hirte 2:
Schauet hier, das Kindlein.

Hirte 3:
Es ist genauso, wie der Engel es uns berichtet hat.

Hirte 1:
Maria, wir müssen dir etwas erzählen: Ein Bote Gottes, ein Engel, war bei uns auf dem Feld.

Hirte 2:
Er hat uns verkündet, dass heute Nacht der Heiland geboren ist.

Maria:
Ja, und ihr seid auserkoren, nun hinaus in die Welt zu gehen, und den Menschen von diesem Ereignis zu erzählen. Für immer wird diese Kunde von Generation zu Generation weiterzählt.

Hirten gemeinsam (zur Gemeinde):
Jesus ist geboren. Der Heiland ist geboren.

Hirten stellen sich neben die Krippe

Lied: Verkündigung...

Szene 6:

Weisen

Kind 2:
Gleich kommen die 3 Weisen aus dem Morgenland...

Kind 1:
...sie folgten dem Stern; das war für die Weisen auch eine Art Botschaft.

Kind 2:
Doch auch Herodes bekam so Wind von der Geschichte.

Kind 1:
Richtig, sie trafen Herodes in Jerusalem.

Weiser1:
Herodes, ein Stern, als Zeichen der Geburt eines großen Königs führt uns den weiten Weg aus dem Morgenland hierher.

Weiser 2:
Wir laufen nun schon lange dem Stern hinterher, doch wo führt er uns hin? Dort - der Kaiser, der weiß sicherlich von der Geburt des neuen Königs.

Weiser 3:
Wo ist der neugeborene König? Wir bringen ihm Geschenke und wollen ihm Ehre erweisen.

Kind 2:
Doch Herodes dachte nur:
Herodes:
Ich bin der König, und ich bleibe es. Da darf es keinen neuen König geben. Lasst den Schriftgelehrten zu mir kommen.

Herodes:
Wo soll Christus, der Erlöser, geboren werden, auf den ihr wartet?

Schriftgelehrter:
In Bethlehem im jüdischen Land, denn so steht es geschrieben bei dem Propheten Micha: "Und du Bethlehem im jüdischen Land bist die kleinste unter den Städten in Juda; aber aus dir soll kommen der Herr über mein Volk Israel."

Herodes:
Ziehet hin und forscht fleißig nach dem Kind, und wenn ihrs findet, so sagt`s mir gleich, damit ich auch kommen kann und das Kind anbeten kann.

(Weise ab)

Herodes:
Das darf nicht sein, das werde ich nicht zulassen!

Weiser 1:
Jetzt ist der Stern schon ganz nah. Irgendwo hier muss es sein.

Weiser 3:
Dort in dem Stall finden wir das Kind, den neugeborenen König, den Heiland der Menschen.

W2:
Habt ihr alle eure Geschenke noch. Wir wollen dem neugeborenen König gebührend begrüßen.

W3:
Weihrauch, Myrrhe und Gold - ich hab alles hier in meiner Tasche. Lasst uns sehen, wo wir das Kind finden.

W2:
Seht dort über dem Stall leuchtet der Stern.

W1:
Sieh nur, lauter Engel. Und das Baby in der Krippe.

W3:
Dann ist hier in diesem Stall der Retter der Welt geboren. Gottes Zeichen hat uns hierher geführt.

Szene 7:

Kinder verstehen, dass die Botschaft ein für alle mal festgelegt ist.

Kind 1:
Das war also die Geschichte von der Geburt Jesus.

Kind 2:
Jetzt verstehe ich auch, weshalb wir die Nachricht nicht löschen konnten. Egal, ob man die Botschaft hören will,

Kind 1:
...so wie die Hirten auf dem Feld, ...

Kind 2:
... oder ob man die Botschaft nicht wahrhaben möchte, ...

Kind 1:
so wie der Kaiser,

Kind 2:
sie setzt sich fort von Mensch zu Mensch. Über Jahrtausende hinweg.

Kind 1:
Und in der Bibel ist die Botschaft, dass Jesus, unser Heiland und Erlöser geboren ist, aufgeschrieben. Sie gilt für alle Menschen.

 
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Propstei St. Walburga, Werl
 
 
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